“Das Mädchen, dass sie irre nannten” von Antje Melanie Rieche

thora Rezensionen ,

Rezension

(Werbung unbezahlt)

Buchdetails:
Autor: Antje Melanie Rieche
Übersetzung: –
Titel: Das Mädchen, das sie irre nannten
Erscheinung: 11.06.2019
Seitenanzahl: 307 Seiten Printausgabe
Genre: Historisch, Familienroman
Verlag: Independently published

Inhalt/Klappentext:
Ein Kampf um die Wahrheit und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben …
Polen, 1950er-/1960er-Jahre. Hanna Kowalczyk wächst in einer Familie auf, in der sie nicht sagen darf, was sie denkt und Fragen stellen nicht erwünscht ist. An ihrem sechsten Geburtstag spricht sie verbotenerweise zum ersten Mal mit ihrer Großmutter. Ungeahnt ist dies der Beginn für eine Wendung in Hannas jungem Leben, die alles bisherig Geglaubte in Frage stellt. Und nicht nur das: die Großmutter ist der Schlüssel zu einem streng behüteten Familiengeheimnis. Diese Geschichte basiert auf wahren Erlebnissen, die zum Teil abgewandelt wurden. Doch das Buch ist dieser Frau gewidmet.
(Quelle: Independently published)

Meine Meinung:
Sehr spannender und berührender Roman. Die Autorin konnte mich sofort in das Polen der Nachkriegszeit versetzten. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich finde die Zusammenhänge zu wahren Begebenheiten sehr interessant. Die Protagonistin Hanna ist mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist schon als kleines Mädchen sehr stark und neugierig. Sie kann mit der Familie in die sie hineingeborgen wurde nicht viel anfangen und Spannungen sind vorprogrammiert. Die restliche Familie finde ich weniger sympathisch. Sie Leben alle unter dem strengen Blick ihres Vaters und bemühen sich gar nicht eine selbstständige Persönlichkeit zu entwickeln. Die Geschehnisse in den 50er Jahren fand ich sehr dramatisch geschrieben und ich habe im Gedanken mehrfach den Vater durchgeschüttelt. Das erste Drittel war für mich sehr speziell. Es beschreibt die Kindheit von Hanna und die ihr auferlegten Zwänge. Das zweite Drittel ist ihrer Jugend gewidmet und zeigt sehr schön wie sie sich gegen ihr Elternhaus im Rahmen ihrer Möglichkeiten auflehnt. Das letzte Drittel hat mir schon am besten gefallen. Hanna ist zu einer sehr speziellen Persönlichkeit herangereift und lässt sich nicht so einfach unterbuttern. Ich fand es auch sehr gut wie die Autorin die Geschichte des Vaters einfließen ließ und die gesamten Zusammenhänge aufgedeckt werden.

Mein Fazit:
Schöner Nachkriegsroman. Er ist interessant und spannend.

Meine Bewertung:

Bildnachweis:
©
Cover: Independently published
Sterne: canva.com

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